Update 08.09.2026 – Es wird immer interessanter …
Der Händler hat inzwischen die letzten ausgelieferten Škoda Elroq aus diesem Jahr überprüft.
Und siehe da:
Mein Fahrzeug ist offenbar kein Einzelfall.
Bei mehreren weiteren Fahrzeugen wurde die Ausstattung ebenfalls verändert beziehungsweise sind Ausstattungsbestandteile nicht so vorhanden, wie sie ursprünglich bestellt wurden.
Mittlerweile gibt es dazu auch eine,.. nennen wir es einmal vorsichtig,.. Reaktion von Škoda.
Zusammengefasst lautet die Erklärung ungefähr so:
Bestimmte Ausstattungsbestandteile wurden bei der Produktion weggelassen, weil sie zum jeweiligen Produktionszeitpunkt offenbar nicht verfügbar waren.
Also solche Kleinigkeiten wie zum Beispiel:
- die 220-V-Steckdose
- oder die mitbestellte ebene Ladefläche im Kofferraum
Tja.
So viel zum Thema Produktionsplanung, meine Herren.
Laut Information von Škoda wurde dafür der Preis des Fahrzeugs beziehungsweise der Ausstattung entsprechend angepasst.
Schön und gut.
Beim Entfall der 220-V-Steckdose ist die Änderung in meinem Kaufvertrag immerhin ausdrücklich dokumentiert.
Beim ebenen Ladeboden des Advanced-Pakets sieht die Sache für mich allerdings anders aus.
Ich habe ein Angebot, in dem das Advanced-Paket inklusive ebener Ladefläche angeboten wird.
Und ich habe anschließend einen Kaufvertrag, in dem ebenfalls das Advanced-Paket enthalten ist.
Einen für mich klar erkennbaren Hinweis darauf, dass der ebene Ladeboden aus diesem Paket entfallen ist, finde ich dort jedoch nicht.
Und genau hier liegt für mich das eigentliche Problem.
Es geht gar nicht darum, ob eine Steckdose oder ein variabler Ladeboden für sich allein ein riesiges Drama darstellen.
Es geht darum, dass ich als Kunde vor der Fahrzeugübernahme wissen möchte, ob das Auto, das ich bestellt und bezahlt habe, auch tatsächlich der vereinbarten Ausstattung entspricht.
Eine Preisreduktion ersetzt meiner Meinung nach keine transparente Information.
Denn vielleicht hätte ich mich bei Kenntnis dieser Änderungen anders entschieden.
Vielleicht hätte ich auf ein anderes Fahrzeug gewartet.
Vielleicht hätte ich ein anderes Ausstattungspaket gewählt.
Oder vielleicht hätte ich schlicht gesagt:
Nein, genau so möchte ich das Fahrzeug nicht haben.
Diese Entscheidung sollte eigentlich beim Kunden liegen – und nicht irgendwo zwischen Produktionsplanung und Fahrzeugauslieferung getroffen werden.
Schlusswort
Damit lasse ich es jetzt aber auch gut sein.
Mein Elroq tut das, was er tun soll:
Er fährt.
Und das sogar mit fast allen Goodies, die Škoda aktuell in seine E-Autos einbaut. 😉
Mir ist natürlich bewusst, dass man als einzelner Kunde bei einem großen Hersteller am Ende vermutlich nur eine Nummer unter sehr vielen ist.
Trotz allem habe ich Freude an meinem neuen E-Auto, und genau das soll am Ende auch im Vordergrund stehen.
Die ersten Kilometer machen Spaß, das Auto gefällt mir, und ich hoffe, dass die etwas holprige Geschichte rund um Kauf und Übergabe nun endgültig abgeschlossen ist.
Denn irgendwann muss man einen Schlussstrich ziehen.
Perfekt ist er vielleicht nicht angekommen,.. aber Hauptsache, er bringt mich jetzt elektrisch weiter. ⚡😉
Und vielleicht ist das ja die wahre Bedeutung von „Simply Clever“:
Nicht alles läuft nach Plan – aber am Ende fährt man trotzdem los. 😄
Over and out.